Bitburger Magazin
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Einblicke 03/2008

" Bitte ein Bit"

Fünf Jahrzehnte Bitburger Werbung</o:p>

 

Seit über 50 Jahren wirbt Bitburger mit bewegten Bildern. Diese TV- und Kinospots dokumentieren mehr als fünf Jahrzehnte Zeit- und Unternehmensgeschichte. Egal, ob in schwarz-weiß oder multicolor.

 

 

Wie alles begann</o:p>

 

1957: Premiere für Bitburger Premium Pils in der Welt der bunten, bewegten Leinwand-Bilder. Mit dem adretten Charme der 50er Jahre und in schwungvoller Zeichentrick-Manier heißt es im Kino: „Bitte ein Bit“. Es ist das Jahr, in dem das Publikum „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ erlebt und Elvis Presley in den USA seinen legendären „Jailhouse Rock“ veröffentlicht. Legendär auch der Slogan, der sechs Jahre vorher die Bier-Welt aufhorchen lässt: „Bitte ein Bit“, bis heute an Eingängigkeit nicht zu übertreffen, wird 1951 auf der ANUGA in Köln der Öffentlichkeit präsentiert. Bert Simon, einer der drei Brauereiinhaber hatte die Inspiration dazu im privaten Urlaub, als er einem Kellner an der Theke lauschte. Sein Bruder Dr. Theobald Simon, für die Werbung des wachsenden Familien-Unternehmens zuständig, spürt sofort die besondere Prägnanz dieser drei Worte. „Bitte ein Bit.“ – trägt als Werbespruch noch heute die wesentlichen Züge seiner Handschrift.

 

 

Mit allen Sinnen genießen</o:p>

 

Fernsehen, das ist in den 1950er Jahren eine quadratische Welt in schwarz und weiß. Ganz anders als die Multicolor-Breitwand-Pracht des Kinos. Doch das junge Medium wächst unaufhaltsam. 1957 überschreitet die Zahl der TV-Teilnehmer in Deutschland erstmals die Millionengrenze. Bitburger Premium Pils ist dabei. Und auch in schwarzweiß füllen sich nun die Pils-Tulpen: „Echt Bit kann man sehen. Echt Bit kann man riechen. Echt Bit kann man fühlen und schmecken.“ Schnelle, kompakt geschnittene Bilder, Stimmen bekannter Fernsehsprecher ihrer Zeit, nüchterne Sachlichkeit – eine neue Ära bricht an. Und der Schwarz-weiß-Spot, der mit allen Sinnen genießen lässt, ist der Beginn einer erfolgreichen Freundschaft zwischen einer großen Marke und einem modernen Medium.

 

Bit-Typ: sexy und charmant</o:p>

 

Der „echte Bit-Typ“ ist Markenbotschafter in den 1970er Jahren. „Typ“, das ist in der Diktion der Zeit ein unverwechselbarer, markanter Zeitgenosse. Sportlich, kreativ, lebensbejahend und gentlemanlike ist dieser Bit-Typ - und immer auch ein bisschen sexy. Entsprechend sexy und charmant kommen die Spots dieser Jahre daher. Jahre, die uns Discosound und Saturday Night Fever, Fußballweltmeisterschaft und Plateau-Schuhe bescherten. Und Jahre, in denen das stetig wachsende Unternehmen die Ein-Millionen-Hektoliter-Grenze durchbricht. 1973 kann man diesen Erfolg feiern, und die Grenzen des Wachstums sind noch lange nicht erreicht. Weil immer mehr „echte Bit-Typen“ den „echten Genuss“ wollen. So wie der Pop-Art-Künstler des Spots, dem jedoch ein kesses Model sein frisches Bitburger Premium Pils entführt. Echte Bit-Typen sind eben nicht nur Männer.

 

 

Mit Glanz und Eleganz

 

Die Erlebnisgesellschaft, sie tritt in den 1980er Jahren in unser Leben. Und so platzieren die Werbestrategen jener Jahre Bitburger Premium Pils in einem betont erlebnisstarken Umfeld voll niveauvoller Eleganz und eleganter Lebensfreude. Opulente Bilder mit samtigem Glanz erzählen von exklusiven Modenschauen und der Lust am besonderen Genuss oder von aristokratischen Auktionen, bei denen „geschmackvolle Kennerstücke“ im Mittelpunkt stehen. Bitburger Pils, das Premium Pils in einer Premium Welt. Der Erzähler im Hintergrund des Auktions-Spots ist die deutsche Stimme von Weltstars wie David Niven oder Henry Fonda.

 

 

Das Paradies in weiß</o:p>

 

Nie war die Welt des Jet Set verführerischer als im Jahrzehnt der 80er Jahre. Es ist die Zeit von Denver Clan und Falcon Crest, von weißen Luxuslimousinen und weißen Pumps. Der Lifestyle jener Zeit liebt die glamouröse Lust am Leben. Glamourös wie der karibische Herrensitz mit Meeresblick, der nun Schauplatz der Bitburger Spots wird. Der Hauptdarsteller in diesem strahlend weißen Paradies: Bitburger Premium Pils. Übrigens: Damals zeichnete der Gesamtverband der werbetreibenden Agenturen (GWA) die Spots dieser „Weißen Linie“ mit dem begehrten Effi in Gold aus: für „die konsequente und eigenständige Markenführung sowie das klare und eigenständige Markenbild“. Und auch auf dem diplomatischen Parkett gibt es eine Auszeichnung: als Bundespräsident Richard von Weizsäcker einen Staatsempfang in Luxemburg gibt, wird dabei frisch gezapftes Bitburger Premium Pils serviert.

 

 

Ein kurze Geschichte der Zeit</o:p>

Naturnahe, emotionale Bilder von ewiger Schönheit führen den Zuschauer durch den jüngsten Spot. In einem Countdown von der Entstehung der Welt, über die Geschichte des Wassers, der Gerste und des preisgekrönten Bitburger Siegelhopfens, bis hin zu Bitburger. Die Premium-Brauerei blickt auf eine 190-jährige Brautradition zurück und bringt dem Zuschauer auf emotionale Weise nahe, dass der Brauprozess von Bitburger Premium Pils Sorgfalt und Zeit benötigt. Qualität auf allen Ebenen ist das, was Bitburger Premium Pils so besonders macht.

Die Zeitreise endet in der beliebten Bitburger Brasserie. Dort empfängt Dr. Axel Th. Simon, Mitglied der Inhaberfamilie in sechster Generation den Zuschauer und sagt: „Und mit jedem Schluck fassfrischen Bitburger werden Sie merken, dass sich das Warten gelohnt hat.“