Bitburger Magazin
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Ausgabelast04/2008next

Ein Stockwerk tiefer
Die ausgezeichnete Wasserqualität der „Bitburger Mulde“ war den Brüdern Bertrand und Josef Simon bereits im Jahre 1909 bekannt, als sie beschlossen, die ersten Tiefbrunnen zu erschließen. Direkt unter der „alten“ Brauerei – heute Brauerei Nord – wurden nach und nach fünf Brunnen gebohrt. Mit dem Betrieb der Brauerei Süd kamen Anfang der siebziger Jahre zwei weitere hinzu. Genügte anfangs noch eine Bohrtiefe von 100 m, so reicht der erst vor Kurzem in Betrieb genommene Brunnen Nummer 8 bereits rund 300 m tief. Die besondere Schwierigkeit: Bei der Bohrung durch die oberen Grundwasserstockwerke – auch Aquifere genannt – musste das Bohrloch ringsum abgedichtet werden. Sonst hätte sich beim weiteren Vordringen das Wasser aus den oberen und unteren Aquiferen vermischt. Wozu mit immensem Aufwand tiefer bohren als der Eiffelturm hoch ist? Die einfache Antwort: für ein Brauwasser, das den hohen Ansprüchen an Bitburger Premium Biere genügt.