„Fassbier und der Einsatz in Fußballstadien“
Wie ein Weltmeister
Frisch gezapftes Pils im Stadion
Als Deutschlands Fassbiermarke No. 1 durfte Bitburger Premium Pils bei der Fußball-Weltmeisterschaft in keinem Stadion fehlen. Die Eifeler Brauer wissen als langjähriger Partner des Deutschen Fußball-Bundes, wie akribisch Großveranstaltungen vorbereitet werden müssen. Und trugen dazu bei, dass ihr frisch gezapftes Pils 2006 das Bier des deutschen Sommermärchens wurde.
Zwölf Stadien, eine Technik
Erwartungsvolle Vorfreude, spannende Begegnungen und ausgelassene Partystimmung: Vier Wochen lang spielte sich die deutsche Nationalmannschaft im Sommer 2006 in die Herzen der Zuschauer. Frisch gezapftes Bitburger Premium Pils gehörte für die Fans zur Fifa Fußball-Weltmeisterschaft wie die Deutschlandflagge ans Auto. „Wir feiern mit Bitburger“ wurde von Zehntausenden im Stadion, auf den offiziellen Fanmeilen und in mehr als 30.000 Gaststätten begeistert gelebt. Ein Teil dieses Erfolgs ist Jan Untiedts sorgfältiger Planung zu verdanken. Der Leiter der Abteilung Eventmarketing und Public Business bei Bitburger nahm jeden Stadionkiosk der zwölf WM-Austragungsorte persönlich in Augenschein. Denn damit vor Anpfiff der Partien und in den Halbzeitpausen auch frisch gezapftes Premium Pils in die Becher rinnen konnte, mussten im Vorfeld hunderte von Anlagen auf die Bitburger Zapftechnik umgerüstet werden.
Deutsch-amerikanischer Pakt
Dabei lösten die Brauer aus der Eifel ein Problem, das unter vielen deutschen Fußballanhängern zunächst für hitzige Diskussionen gesorgt hatte: Um neben dem Bier des amerikanischen Braukonzerns Anheuser-Busch, einem der Fifa-Generalsponsoren, im Stadion als auch bei den Public Viewing Events vertreten zu sein, schlossen die Bitburger mit viel Verhandlungsgeschick einen Kooperationsvertrag: Die Amerikaner durften im Stadion für ihre Marke Bud werben, was ihnen sonst in Deutschland aufgrund der Nähe zum Bit von Bitburger aus Markenschutzgründen nicht erlaubt ist. Außerdem profitierten sie bei der Organisation vom Know-how und den Kontakten des Bitburger-Teams in den Fußballstadien. Im Gegenzug durften Untiedt und seine Kollegen mit Bitburger Premium Pils exklusiv das einzige nationale Bier in den Stadien ausschenken. Dies war anderen Bierherstellen aufgrund der FIFA Regelungen deutschlandweit nicht gestattet.
Exklusiv im Stadion
An 120 von gut 350 Ausschankplätzen in den Stadien wurde den Gästen während der Fußball-Weltmeisterschaft frisch gezapftes Bitburger Premium Pils angeboten. „Neben dem Bierabsatz in den Stadien und bei den Public Viewings war für uns entscheidend, dass wir mit Deutschlands Fassbiermarke No. 1 bundesweit direkt vor Ort sein konnten“, bilanziert Untiedt. Um für die Qualität des Premium Pils zu garantieren, wurde nichts dem Zufall überlassen: Die Bitburger Brauexperten übernahmen nicht nur die Wartung der Schankanlagen und die Reinigung der Leitungen in den Stadien, sondern sorgten auch dafür, dass die Fässer aus den jeweiligen Zentrallagern bereits vorgekühlt am Kiosk angeliefert wurden. Dafür, dass die Lager immer gut gefüllt waren, kümmerten sich während der WM zwölf Getränkfachgroßhändler in der Nähe der Fußballstadien.
Runderneuerung im Viertelstundentakt</o:p>
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Rund 15 Minuten dauert der Parcours, den ein Fass in der Bitburger Brauerei durchläuft, bis es wieder befüllt ist. „Man kann sich unsere Anlage im Grunde wie eine Autowaschanlage vorstellen“, erklärt Rudolf Wahl, Hauptabteilungsleiter Abfüllung und Filtration bei Bitburger. Wenn das Fass von außen gebürstet wurde, wird es komplett geleert, und nacheinander mit Wasser, heißer Lauge, Säure gegen hartnäckige Ablagerungen und nochmals Wasser gespült. Im Anschluss wird es mit Dampf sterilisiert und mit Kohlenstoffdioxid unter Druck gesetzt. „Sonst würde beim Abfüllen die Kohlensäure aus dem Bier entweichen“, berichtet Rudolf Wahl. Damit sich der Gerstensaft später auch problemlos zapfen lässt, enthält das Premium Pils im Fass etwas weniger CO2 als in Flaschen.
Kreislauf auf Hochtouren
Während der WM lief die Produktion in Bitburg auf Hochtouren. „Wir hatten zwar keine Lieferengpässe, aber just in time, wie wir es nennen, zu produzieren ist eine echte Herausforderung“, beschreibt Wahl die Arbeitsbedingungen während des Großereignisses. Rund 700.000 Fässer hat die Brauerei im Umlauf. Bis ein 50-Liter-Fass gefüllt ist, dauert es eine Minute. Rund 1.000 Fässer schafft die Bitburger Abfüllanlage pro Stunde, maximal 18.000 Fässer am Tag. „Wir haben Lagerkapazitäten für die Produktion eines Tages“, erläutert Wahl. Deshalb ist stets ein reibungsloser Ablauf gefragt. Die Lkws der Getränkefachgroßhändler rollen kontinuierlich auf den Hof. Um die Fässer während der Fußball-Weltmeisterschaft möglichst ununterbrochen in Umlauf zu halten, galt bei der Abholung die Devise: Volle Fässer gibt es nur gegen leere.
Wiedersehen an der Theke
„Fassbier ist ein Bier für Genießer“, ist sich Jan Untiedt sicher. Rudolf Wahl schätzt vor allem die gesellige Atmosphäre. Der fassfrische Geschmack ist dabei ein Markenzeichen, den auch Fußballbegeisterte zu schätzen wissen: Der WM-Sommer bescherte der Bitburger-Brauerei ein kräftiges Wachstum. Der Gesamtausstoß des Jahres lag mit 4,19 Millionen Hektolitern, bei denen Fassbier rund ein Viertel ausmacht, um 2,6 Prozent höher als im Jahr zuvor. Auch 2007 war Bitburger Premium Pils mit 1,07 Millionen Hektolitern das mit Abstand meistgezapfte Bier an Deutschlands Theken. Rund 1.000 neue Kunden in der Gastronomie konnte das Unternehmen im Anschluss an die WM gewinnen, so dass weltweit mehr als 43.000 Wirte Bitburger vom Fass ausschenken – eine hervorragende Ausgangsposition für die Fußball-Europameisterschaft 2008…












