Bitburger Magazin
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Ausgabelast04/2008next

Moderne Zeiten

Bei aller „Fernfahrer-Romantik“: Die Auslieferung war damals, in den 1950er-Jahren, ein Knochenjob. Geteerte Holzfässer mit bis zu 200 Litern mussten aus den Kühlwagen in die Gaststuben und Keller der Wirtshäuser gewuchtet werden. Übernachtet wurde unter freiem Himmel oder in der Fahrerkabine des Lkw. Als Franz-Josef Thielgen 1974 in die Fußstapfen des Vaters tritt, hat sich die Bier-Auslieferung bereits verändert. Aus der stetig wachsenden Nachfrage nach Bitburger Bier resultiert der Bau einer neuen Brauerei am südlichen Stadtrand von Bitburg. Mit den zunehmenden Liefermengen muss auch die Auslieferung selbst punktgenau organisiert sein. Sieben Jahre lang arbeiten Vater und Sohn Hand in Hand, bevor Hermann Thielgen in den verdienten Ruhestand geht. Es sind Jahre, in denen der Sohn vom Vater, aber auch der Vater vom Sohn lernt.

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