Bitburger Magazin
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Ausgabelast04/2008next

Top in der Schoko-liga

Die Confiserie Sprüngli

 

Schokolade von Sprüngli genießt man in Ruhe, beinah andächtig. Und weil Andacht und Fußball ja bekanntlich zusammen gehören, hat die weltberühmte Confiserie, die seit ihrem Gründungsjahr 1836 mit den höchsten Qualitätsansprüchen das Renommee der Schweizer Schokolade mitbegründet hat, ein einzigartiges Team aus Köstlichkeiten zur Europameisterschaft 2008 auf die Beine gestellt.

 

Ein Land, ein Team

„Ich freue mich: Bei der EM steht die Schweiz im Fokus, und jeder kann beweisen, wie gastfreundlich unser Land ist“, sagt Sprüngli-CEO Tomas Prenosil. Privat ist er eigentlich kein Fußballfan. Aber gegen eine alpenländische Neuauflage des Sommermärchens von 2006 hätte er rein gar nichts: „Dieses Event ist eine Riesenchance, und natürlich wollen wir es mit unseren Produkten unterstützen.“

Dazu ließ Tomas Prenosil - zusammen mit Bruder Milan in sechster Generation der „Schokoladen-Dynastie“ an der Sprüngli-Spitze - eine vierköpfige Task Force um Chef-Confiseur Sepp Faessler bilden. Die Aufgabe: ein EM-Produkt-Team zu formen, das ab Juni ins Europa-Turnier starten wird.

 

Die Abwehr: echt kompakt

Keiner kommt an diesen Konditorei-Spezialitäten vorbei: speziell fit gemachte Spitzbuben und marzipanverstärkte Weggen, Klassiker der Konditorei. „Dem Spitzbuben haben wir die Form eines Fußball-Trikots gegeben“, sagt Chef-Trainer, pardon, Chef-Confiseur Sepp Faessler. Komplett überzogen mit aromatischer Himbeerkonfitüre, prangt auf dem zarten Mürbteig das Schweizerkreuz am rechten Fleck. Und weil es handfest zugeht in der Abwehr, dürfen die Weggen nicht fehlen: „Sie sind das traditionelle Frühstücksgebäck der Schweizer“, begründet Faessler ihre Nominierung, „aus Zopfteig: Da hat’s Butter und Eier drin.“ Und, gewissermaßen als Turnierwappen, ein Schild in Form eines Marzipanfußballs.

 

 

Das Mittelfeld: dynamisch und flexibel

Internationale Spitze ist auch das offensive Mittelfeld. Mit zwei ganz unterschiedlichen Bällen kommt Sprüngli dort über die Außenpositionen. Links zaubert die süße Mischung aus weißen Mandeln und feinstem Zucker, die Marzipan-Kugel. Und rechts lauert ein fast „Trojanischer“ Ball: Im Inneren verbirgt diese runde Dose kleine Schoko-Tafeln – die Napolitaines. „Nach deren Verzehr kann es noch als Sparkässeli verwendet werden“, so der Chef-Confiseur. Im Zentrum des Mittelfelds zieht ein Sprüngli-Topseller die Fäden. Sein Name: Number One, eigens für das Turnier im Mini-Etui mit speziellem Karten-Halter. „Damit kann man durchaus mal jemandem sagen: Du bist die Nummer Eins für mich.“

Der Sturm: mit Stars gespickt

Heimlicher Star der Elf ist ein ganz besonderes Sixpack. Sechs Pralinen der Extraklasse, geformt wie die Kugel, um die sich im Sommer alles drehen wird: „Das ist eine Weltpremiere“, freut sich Sepp Faessler. Im Inneren ist diese vollendete Pracht mit Schokolade aus der venezuelanischen Criollo-Bohne de Maracaibo Sur Del Lago gefüllt, eine der kostbarsten Provenienzen. Ummantelt ist sie von hell-dunkel kontrastierendem Nougat, das mit feinsten Splittern der Gaufrettes, einem Waffelgebäck, durchzogen ist.

 

Renommiert: die Publikumslieblinge

Schon jetzt in der Hall of Fame und für jedes Turnier gesetzt: zwei weltbekannte Superstars im Sprüngli-Team. Zunächst die Luxemburgerli, cremegefüllte Träume aus Eischnee, Topscorer der aktuellen Aufstellung. Und die „Truffes du jour“ aus den Essenzen erlesener Kakao-Bohnen und frischem Schweizer Rahm. So frisch, dass sie nur 24 Stunden haltbar sind. „Wer exklusive Produkte wie die „Truffes du jour“ genießen will, der muss eben zu Sprüngli kommen“, sagt Tomas Prenosil. Denn hier haben „Qualität und Frische“, so der Marken-Claim, „Tradition seit 1836“. Übrigens wurde zur gleichen Zeit, im Jahre 1817, mit einem vergleichbar hohen Qualitätsdenken auch das erste Bitburger gebraut. Sprüngli hat mit seinem Anspruch das weltweite Renommées der Schweizer Schokolade mitbegründet - dem auch jedes der EM-Produkte verpflichtet ist. „Schließlich soll es kein Gag sein. Es soll etwas Gutes sein“, betont Prenosil.  

 

Immer Sprüngli: auswärts und daheim

Für die Fans der Sprüngli-Stars gibt es eine gute Nachricht: Wer nicht vor Ort in Zürich weilt, kann gegen eine angemessene Ablösesumme - die allerdings nicht verhandelbar ist - die Top-Seller für den Genuss am heimischen Fernseher im Sprüngli-Onlineshop ordern. „Unsere Logistik haben wir so optimiert, dass wir problemlos über große Distanzen verschicken können.“ sagt Tomas Prenosil.

Natürlich kann man die Stars auch beim „Heimspiel“ vor Ort genießen, im frisch renovierten Café des Sprüngli-Stammhauses am Züricher Paradeplatz. Dort werden Kaffee- und Kakao-Spezialitäten in edlem Rosenthal-Porzellan serviert, der Service trägt klassisches Schwarz-Weiß. Wie früher. Das erklärt Katia Sprüngli, die Tante der Brüder Prenosil, so: „Sprüngli ist wie eine Monarchie: Die Generationen wechseln, aber im Innersten muss alles gleich bleiben.“

 
 

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