200 Jahre Bitburger

Unsere Brauereigeschichte 

Von der einstigen Landbrauerei zu einer der bedeutendsten Privatbrauereien Deutschlands - Kommen Sie mit auf eine außergewöhnliche Zeitreise und erfahren Sie mehr über die Meilensteine aus 200 Jahren Brauereigeschichte. Ob wichtige Persönlichkeiten, Ereignisse, Entwicklungen oder Entscheidungen: Unsere Online-Chronik, die wöchentlich um neue Beiträge ergänzt wird, gewährt Ihnen einen ganz persönlichen Einblick in unser Familienunternehmen – und hält bis zum Ende des Jubiläumsjahrs 200 Geschichten für Sie bereit.

Geschichte des Tages

02. Nov. 1964
Aus Holzfässern werden Aluminiumfässer

Bis Anfang der 1960er Jahre füllte Bitburger das Bier in Holzfässer ab, die in der brauereieigenen Küferei hergestellt und repariert wurden. Bevor das Bier in die Fässer floss, mussten sie gepicht und auf Dichtigkeit geprüft werden. Bedingt durch die handwerkliche Herstellung unterschieden sich die Fässer oft deutlich in ihrem Füllvolumen, so dass jedes Fass nummeriert und amtlich geeicht werden musste. Ab 1961 ersetzte die Brauerei die bisher verwendeten Holzfässer durch Aluminiumfässer mit einheitlichem Volumen. Dies verbesserte nicht nur die Qualität, sondern vereinfachte auch die Auslieferung und senkte die Frachtkosten.

Aus Holzfässern werden Aluminiumfässer

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1907-1916
1915
1915/16
Ressourcenknappheit

Der zunehmende Rohstoffmangel und die Wirren des Kriegs stellten das Unternehmen vor immer größere Herausforderungen und auch der Mangel an Bierfässern machte die Lage nicht einfacher: Durch die widrigen Umstände schickten die Kunden die Fässer nicht mehr zurück, zudem gingen regelmäßig Lieferungen an das Heer. 1916 versendete die Brauerei deshalb ein Rundschreiben an ihre Kunden, in dem darauf verwiesen wurde, dass zukünftig nur dann geliefert werden könne, wenn die gleiche Anzahl von Fässern, Flaschen und Kisten auch zurückgegeben werde. Bereits Anfang des Jahrs wurden die Bierlieferungen kontingentiert – im Durchschnitt erhielten die Kunden nur noch 75 Prozent der sonst üblichen Bezüge.

1917-1926
1917
1917
100-jähriges Jubiläum der Brauerei

1917 wurde die Brauerei fast unbemerkt 100 Jahre alt. Da der Erste Weltkrieg wütete, war an eine Feier nicht zu denken.

1919
1919
Dünnbier-Jahre

Im September 1919 stellte die Brauerei erstmals wieder Pilsener her, wenn auch zunächst nur mit sechs Prozent Extraktgehalt. Erst zwei Jahre später konnte es wieder in seiner vollen Stärke gebraut werden. Nach und nach gelang es in der Folgezeit, den eigenen Fuhrpark wiederaufzubauen und den Vertrieb aufzunehmen.

1923
Ende Februar 1923
Inflation und Simonrubel

Rückzahlungen von Kriegsanleihen, Reparationszahlungen an die Siegermächte sowie die Besetzung des wirtschaftlich bedeutenden Ruhrgebiets stürzten Deutschland in eine schwere Wirtschaftskrise. Da vom unbesetzten Gebiet Deutschlands kein Geld mehr in die besetzten Gebiete geliefert wurde, gaben manche Kreise eigenes „Notgeld“ aus – so auch der Kreis Bitburg. Das hier ausgegebene Notgeld trug die Unterschrift von Josef Simon, der die Vertretung für den abgesetzten Landrat übernommen hatte, und wurde „Simonrubel“ genannt.

1937-1946
1944
1944
Krieg und Zerstörung

Nachdem die Eifel in den ersten Jahren weitestgehend vom direkten Kriegsgeschehen verschont geblieben war, fielen im Juli 1944 erste Bomben auf Bitburg. Nur fünf Monate Später lagen Stadt und Brauerei in Trümmern. 65 Bomben trafen das Betriebsgelände. 

1945
07.081945
Erster Sud Dünnbier

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs begannen die Aufräumarbeiten. Nach der Reparatur der Kühlmaschine konnte bereits am 7. August 1945 der erste Sud Dünnbier gebraut werden, vier Jahre später dann wieder vollwertiges Bier.

1945
Schneller Wiederaufbau - Stunde der Frauen

Am 28. Februar 1945 marschierten die ersten amerikanischen Truppen in Bitburg ein, wo gerade die wichtigsten Versorgungsysteme instandgesetzt wurden. Neben den Wiederaufbauarbeiten in der Brauerei begann Ilse Simon Ostern damit, das noch in den Kellern lagernde Bier zu „verkaufen“ – es wurde vorwiegend gegen Brot und Zigaretten eingetauscht. Die Abfüllung erfolgte von Hand in alle Gefäße, die verfügbar waren. Jadzia Simon, der Frau von Hanns, war es unterdessen gelungen, eine Lizenz für den Brauerei-Ausschank „Zum Simonbräu“ zu organisieren, wo kurze Zeit später wieder Essen und Getränke ausgegeben werden konnten. Mit ihrer Beharrlichkeit war es Ilse Simon zwischenzeitlich gelungen, bei den Amerikanern die notwendigen Genehmigungen einzuholen, damit der Monteur, der die Eismaschine reparieren sollte, einen Pass für die Reise nach Bitburg erhielt. Nachdem außerdem die benötigten Ersatzteile und Kältemittel beschafft waren, konnte am 6. Juni das erste Eis gezogen werden.

Willkommen in der Welt von Bitburger

Als Deutschlands Fassbiermarke Nr. 1 tragen wir Verantwortung und setzen uns für einen gewissenhaften Umgang mit alkoholischen Getränken ein. Die Website Bitburger.de enthält Informationen über Alkohol. Deshalb bitten wir Sie, folgende Frage zu beantworten:

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