200 Jahre Bitburger

Unsere Brauereigeschichte 

Von der einstigen Landbrauerei zu einer der bedeutendsten Privatbrauereien Deutschlands - Kommen Sie mit auf eine außergewöhnliche Zeitreise und erfahren Sie mehr über die Meilensteine aus 200 Jahren Brauereigeschichte. Ob wichtige Persönlichkeiten, Ereignisse, Entwicklungen oder Entscheidungen: Unsere Online-Chronik, die wöchentlich um neue Beiträge ergänzt wird, gewährt Ihnen einen ganz persönlichen Einblick in unser Familienunternehmen – und hält bis zum Ende des Jubiläumsjahrs 200 Geschichten für Sie bereit.

Geschichte des Tages

02. Nov. 1964
Aus Holzfässern werden Aluminiumfässer

Bis Anfang der 1960er Jahre füllte Bitburger das Bier in Holzfässer ab, die in der brauereieigenen Küferei hergestellt und repariert wurden. Bevor das Bier in die Fässer floss, mussten sie gepicht und auf Dichtigkeit geprüft werden. Bedingt durch die handwerkliche Herstellung unterschieden sich die Fässer oft deutlich in ihrem Füllvolumen, so dass jedes Fass nummeriert und amtlich geeicht werden musste. Ab 1961 ersetzte die Brauerei die bisher verwendeten Holzfässer durch Aluminiumfässer mit einheitlichem Volumen. Dies verbesserte nicht nur die Qualität, sondern vereinfachte auch die Auslieferung und senkte die Frachtkosten.

Aus Holzfässern werden Aluminiumfässer

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1867-1876
1871
1871
Das Bier geht auf die Schiene

Neue Verkehrswege bedeuten wirtschaftliche Entwicklung und Fortschritt. Daher war die Eröffnung der Eisenbahnstrecke zwischen Trier und Köln im Jahr 1871 für die Brauerei von großer Wichtigkeit. Per Schiene reiste das Bier aus Bitburg fortan ins Rheinland. Doch die rund sechs Kilometer bis zum Bahnhof Erdorf mussten auch weiterhin mit Pferdefuhrwerken zurückgelegt werden. Erst 1910 wurde die lang ersehnte Bahnstrecke Erdorf-Bitburg eröffnet.

1876
1876
Versand mit Pferdefuhrwerken startet

Damit die Kunden ihr Bier nicht mehr mit Pferd und Wagen in der Brauerei abholen mussten, startete Theobald Simon 1876 sein Versandgeschäft und ließ das Fassbier mit eigenen Pferdefuhrwerken bei den Gasthäusern der Umgebung anliefern.

1877-1886
1880
1880
Flaschenbier eröffnet neue Vertriebswege

1880 wurde das Bitburger Bier erstmals in Flaschen abgefüllt: Die mit einem Korken verschlossenen Flaschen eröffneten der Brauerei neue Vertriebswege. Für 15 Pfennig die Flasche Bayerisch Lager und 20 Pfennig die Flasche Wiener Lager konnte nun jeder sein Bier in die eigenen vier Wände mitnehmen. Im Vergleich zum Fassbier-Vertrieb, den Bitburger selbst übernahm, wurden Abfüllung und Distribution des Flaschenbieres an externe Partner abgegeben. So entstanden im Umland zahlreiche selbstständige Vertretungen – die späteren Bierverleger und heutigen Getränkefachgroßhändler.

1887-1896
1890
1890
Noch mehr Kundennähe

1890 gründete Theobald Simon die erste brauereieigene Niederlassung. Hier wurde nicht nur das Fassbier an die Kunden verkauft, sondern auch das Flaschenbier abgefüllt und vertrieben.

1893
1893
Bitburger Bier auf der Weltausstellung

1893 fand in Chicago die Weltausstellung statt, die als internationale technische und kunsthandwerkliche Leistungsschau galt. Bitburger Bier war in diesem Jahr erstmals auf einer Weltausstellung vertreten.

1907-1916
1910
1910
Eröffnung der Bahnstrecke Erdorf-Bitburg

1910 wurde endlich die lang ersehnte Bahnstrecke Erdorf – Bitburg eröffnet. Für den Fernverkehr schaffte die Brauerei einen ersten Bierwaggon an, bereits ein Jahr später folgte für 4.660 Reichsmark ein weiterer. Den strategisch wichtigen Schienenstrang nutzte die Brauerei als Zugangstor zu neuen Absatzgebieten im Köln/Aachener-Raum.

1914
16.02.1914
Erster Lastwagen für den Biertransport

Am 16. Februar 1914 kaufte die Bitburger Brauerei ihren ersten Lastwagen für den Biertransport. Der Vier-Tonnen Saurer legte mit 30 PS und Vollgummibereifung den Grundstein für den motorisierten Fuhrpark, der nach und nach weiter ausgebaut wurde. Lieferungen an die Niederlassung Trier oder die Vertretungen in Blankenheim und Saarbrücken erfolgten nun mit brauereieigenen Lastwagen, größere Distanzen wurden per Schiene zurückgelegt.

1957-1966
1958
1958
Vorkriegsausstoß wird erreicht

1958 erreichte die Brauerei wieder ihren Vorkriegsausstoß. Zu dieser Zeit erfolgte die Belieferung der Kunden fast ausschließlich über den Getränkefachgroßhandel. Mehr als 100 Vertretungen sorgten in West- und Süddeutschland, Berlin und Westeuropa für stets frisches Bitburger Pils.

1962
1962
Umstellung – aus Holz wird Kunststoff

1961 stellte Bitburger den Verladebetrieb für Flaschenbier nach und nach auf Paletten um. Im selben Jahr ersetzten Leichtmetallfässer die schweren Holzfässer, was – zusätzlich zur Qualitätsverbesserung – die Auslieferung vereinfachte und die Frachtkosten senkte. Ähnliche Vorteile verbuchte das Unternehmen ab 1962 mit der Umstellung von Holz- auf Kunststoffkästen.

1967-1976
1976
1976
Ausweitung des Exports

Das Exportgeschäft wurde ausgedehnt: 1976 kamen neue Stützpunkte in Italien (Südtirol) und den Niederlanden hinzu.

01.03.1976
Letzte Fahrt des Pferdefuhrwerks

Am 1. März 1976 unternahm das letzte verbliebene Pferdefuhrwerk seine letzte Fahrt und die beiden Pferde Pierre und Max gingen in den wohlverdienten Ruhestand.

1977-1986
1978
1978
Erster Export in die USA

1978 ging die erste Lieferung Bitburger Pils in die USA, ein Jahr später nach Mallorca. Zudem konnte die Brauerei inmitten des Hongkonger Geschäftszentrums Kowloon den ersten mit deutschem Bier belieferten Ausschank in Asien vorweisen.

2007-2016
2011
2011
Vertriebsrechte für Benediktiner

Die Bitburger Braugruppe übernimmt die Vertriebsrechte für Benediktiner im Auftrag der Benediktiner Weißbräu GmbH.

Willkommen in der Welt von Bitburger

Als Deutschlands Fassbiermarke Nr. 1 tragen wir Verantwortung und setzen uns für einen gewissenhaften Umgang mit alkoholischen Getränken ein. Die Website Bitburger.de enthält Informationen über Alkohol. Deshalb bitten wir Sie, folgende Frage zu beantworten:

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