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DOTA2 Profi KheZu im Interview 

Maurice Guttman ist Sportler. Und zwar E-Sportler. Der 23-jährige aus Bayern mit dem Gamernamen „KheZu“ ist seit einigen Jahren Profigamer. Sein Spielfeld? Das Spiel DOTA 2. Wir haben ihn besucht, um ihm ein paar Fragen zu stellen.

KheZu

Name: Maurice Gutmann

Geburtstag: 27. April 1995

Land: Deutschland

Team: Lithium

Rolle: Offlaner

KheZu, du bist einer der talentiertesten jungen Spieler in der DOTA 2 Szene und dabei noch so jung. Wann und wie bist du eigentlich zum Gamen gekommen? Und was bedeutet dein Name?

Ich habe schon als Kind mit meinem älteren Bruder viele Videospiele gespielt, z. B. Super Mario oder Super Smash Brothers. Dann hat mich ein Freund auf Dota1 (später Heroes of Newerth) gebracht. Das hatte jedoch mit der Zeit immer weniger Spieler und somit auch Turniere. Und weil es mir wichtig ist, mich stets zu steigern und zu verbessern, bin ich zu DOTA 2 gewechselt. 

Den Namen KheZu hab ich schon lange und er kommt eigentlich von meinem besten Freund Maxi. Wir haben damals oft zusammen gespielt. Einmal fiel mir kein Name für meinen Charakter ein, dann schlug er KheZu vor – den Namen einer Kreatur aus „Monster Hunt“.

Du spielst nun seit etwa 3 Jahren DOTA 2. Was fasziniert dich daran?

Das Ziel bei DOTA 2 ist es, in die Basis des Gegners einzudringen und das feindliche Hauptgebäude, den Ancient, zu zerstören. Es ist ein sehr schweres Spiel, denn es ist total komplex. Die Helden funktionieren alle unterschiedlich, es gibt wahnsinnig viele Spielzüge. Dadurch ist es auch strategisch sehr herausfordernd. Mir gefällt das total gut, denn dadurch wird es nie langweilig. Auch dass es ein Teamspiel ist, mag ich, denn gemeinsam Erfolge feiern, macht mehr Spaß als alleine. Und dass dies nun mein Hauptjob ist, find ich natürlich umso besser. 

Deine Position im Team ist Offlaner. Kannst du ganz kurz erklären was deine Aufgaben sind? Warum passt die Position so gut zu dir?

Vorab sollte man wissen, dass es fünf Rollen gibt: Carry, Mitte, Offlane und 2 Supports. Als Offlaner nehme ich eine Führungsrolle ein und plane Angriffe, um die Gegner unter Druck zu setzen. Man muss dafür viel Wissen und Verständnis für die Situationen mitbringen und erkennen, wie weit man gehen kann und sollte. Ich glaube, die Position und die Anforderungen daran muss man als Spieler im Blut haben, um ein gutes Game abzuliefern.

Dein aktuelles Team Lithium besteht aus 5 internationalen Gamern. Wie merkt man, dass man gut zusammenpasst?

Unser Team besteht aus zwei Griechen, einem Finnen, einem Jordanier und einem Deutschen, also mir. Wir haben uns online kennengelernt. Natürlich gibt es Ähnlichkeiten und Unterschiede, aber am Ende ist es am wichtigsten, dass wir im Spiel alle dasselbe wollen. Also wie man spielen sollte und was wir gut finden. So wie in jedem anderen Teamsport auch.

Ist Gaming dein Vollzeitjob? 

Ja, ich spiele 8-10 Stunden am Tag, vor großen Turnieren sogar 12-14 Stunden. Nach dem Aufstehen checke ich erst Nachrichten und Emails und lese DOTA 2-Statistiken und Turnierabläufe. Dann fange ich an zu spielen, entweder für mich selbst oder für den Stream, den ich auf Youtube habe. Außerdem habe ich jeden Tag „Scrims“, das sind Team gegen Team-Spiele. Man verabredet sich da zum Trainieren für etwa 4-6 Stunden. Dann bespricht man sich nach den Games und tauscht sich aus. Und abends vorm Zubettgehen spiele ich meist auch noch ein bisschen.

Was machst du sonst nebenbei? 

Natürlich mache ich Pausen. Ich wohne ja noch zu Hause und gehe dann gerne mit unseren Hunden raus oder verbringe Zeit mit meiner Familie oder Freundin. Außerdem gucke ich zum Abschalten auch mal TV-Serien, aktuell gefallen mir Dark oder Mr. Robot. Ich reise auch gerne und lerne neue Leute kennen. Und das lässt sich durch den E-Sport bestens vereinbaren.

Was ist mit Sport? Man sitzt ja recht viel, gibt es Wege sich fitzuhalten?

Das Klischee vom dicken, ungesunden Gamer hält sich hartnäckig, aber das stimmt oft gar nicht. Vor allem als Profi muss man total konzentriert sein und für einen gesunden Kopf braucht es einen gesunden Körper. Man muss regelmäßig Pausen machen und kann auch seine Hand-Auge-Kommunikation durch verschiedene Methoden trainieren. Ich gucke mir dafür oft Videos an, die Übungen vorschlagen, wie sich Finger und Hände dehnen lassen. Ab und zu geh ich auch laufen, aber meist halten mich die Hunde schon ganz schön fit.

Ernährst du dich auch besonders? Hast du irgendwelche Brainfoods?

Brainfoods habe ich nicht wirklich, aber gesund ernähren sollte man sich schon. Vor einem wichtigen Spiel sollte man außerdem nie zu viel Essen, denn das hindert die Konzentration. Daneben ist es auch wichtig viel zu trinken, um frisch zu bleiben. Seit der Partnerschaft mit Bitburger trinke ich das 0,0% total gerne. Vor allem in diesem heißen Sommer war’s sehr leicht und easy zu trinken. Das hat mich überrascht, denn davor kannte ich Bitburger nur vom Namen.

Vielen Dank!



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