Feuer und Flamme für Hopfen und Malz

Bitburger Brauazubis Eric Lenz und Andrea Hoffmann

Zwei Brauer-Azubis und ihr Weg zum Sudkessel Andrea und Eric haben beide in diesem Jahr ihre Ausbildung zum/r Brauer/in und Mälzer/in bei der Bitburger Brauerei begonnen. Ich habe mich mit beiden getroffen, um mehr über die Ausbildung zu erfahren: Stellt euch bitte erstmal kurz vor: Andrea: Hallo, mein Name ist Andrea Hoffmann und ich bin 20 Jahre alt und habe im August diesen Jahres mit der Ausbildung begonnen. Eric: Mein Name ist Eric Lenz, ich bin 19 Jahre alt und bin ebenfalls im ersten Ausbildungsjahr.  

Wieso habt ihr euch für eine Ausbildung zum Brauer und Mälzer bei Bitburger entschieden?
Eric: Vor Beginn meiner Ausbildung habe ich zunächst einmal ein Praktikum hier in der Brauerei gemacht. So konnte ich schon während der Schulzeit feststellen, ob der Beruf wirklich zu mir passt. Das Praktikum hat mir super gefallen und deshalb kam nach Ende der Schulzeit auch kein anderer Arbeitgeber als Bitburger für mich in Frage.  
Andrea: In der Schule hatte ich auch schon immer großes Interesse an Naturwissenschaften, deshalb habe auch ich schon vorher ein Praktikum bei Bitburger gemacht. Außerdem kommen wir beide hier aus der Region und Bitburger ist als Unternehmen sehr bekannt. 

Was fasziniert euch an dem Beruf?
Andrea: Bier besteht aus nur vier Zutaten und ich finde es faszinierend zu sehen, was man aus diesen wenigen Zutaten so alles machen kann. Außerdem finde ich die Verbindung zwischen Handwerk und Naturwissenschaften toll. Dieser Beruf ist sehr abwechslungsreich und es wird einem nie langweilig.
Eric: Die Geschichte hinter der Braukunst ist auch sehr faszinierend. Im Laufe der Jahre hat sich die Handwerkskunst so stark verändert und es ist toll nun ein Teil dieser Braukunst zu sein.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag eines Auszubildenden aus?
Andrea: Während der Ausbildung durchlaufen wir alle Stationen die zum Brauvorgang dazugehören. Momentan bin ich im Sudhaus eingesetzt und Eric im Keller, wo die Gärvorgänge überwacht werden. Insgesamt gibt es 15 verschiedene Stationen, die man in seiner Ausbildung kennenlernt und in denen man ganz unterschiedliche Aufgaben erledigt.  
Eric: Man erlernt alle Schritte die zur Bierproduktion dazugehören. Das fängt an bei der Auswahl der Rohstoffe und endet mit der Abfüllung des Bieres. Alle Vorgänge geschehen natürlich nicht mehr per Hand, so wie das früher einmal war, sondern alle Abläufe werden heute mit moderner Computertechnologie gesteuert.

Welche Interessen haltet ihr für den Brauerberuf für wichtig?
Andrea: Voraussetzung ist auf jeden Fall ein Interesse an Naturwissenschaften, denn man muss die Eigenheiten der verwendeten Rohstoffe kennen und Untersuchungen durchführen, um Gärungs- und Reifungsvorgänge besser zu verstehen.
Eric: Auch handwerkliches und technisches Interesse sollte vorhanden sein, denn man arbeitet täglich mit Maschinen und Produktionsanlagen und muss auch mal selbst mit anpacken. 

Es heißt, dass Verkosten für den Brauer ein Muss ist, wie ist denn eure Erfahrung damit?
Eric: Natürlich gehört das Verkosten auch zu dem Beruf. Denn ein Brauer muss bekanntlich alles probieren, was er herstellt und testen, ob man Unterschiede schmeckt. Beispielsweise bei unterschiedlicher Lagerung oder durch unterschiedliche Zutaten kann sich der Geschmack des Bieres stark verändern.
Andrea: Hier bei Bitburger muss natürlich gewährleistet sein, dass jede Bierproduktion stets die gleich hohen Qualitäts- und Geschmacksanforderung erfüllt. Um das kontinuierlich zu überprüfen ist das Verkosten unserer Biere sehr wichtig.  

In Deutschland gilt das Reinheitsgebot, welches besagt, dass in Bier nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser enthalten sein soll. Wie schaffen es dann die Hersteller, dass die Biere alle so unterschiedlich schmecken, obwohl doch scheinbar überall das Gleiche drin ist?
Andrea: Klar sind die Zutaten immer die gleichen, aber durch unterschiedliche Misch- und Mengenverhältnisse kann schon ein ganz anderer Geschmack erzeugt werden. Hefe und Malz sind große Geschmacksträger und durch Verwendung verschiedener Sorten, beispielsweise gibt es unter den Malzsorten Caramelmalz oder Rauchmalz, können dem Bier ganz besondere Aromen verliehen werden. 
Eric: Früher hatte auch die Wasserhärte großen Einfluss auf den Geschmack des Bieres, denn für die verschiedenen Biersorten werden unterschiedliche Wasserhärten benötigt und so musste man früher die Biersorte an die vorhandenen Wassereigenschaften anpassen. Heutzutage ist es dank technischer und wissenschaftlicher Erkenntnisse möglich, die Wassereigenschaften auf das gewünschte Bier anzupassen.

Habt ihr auch Zuhause versucht selbst Bier herzustellen?
Eric: Zuhause habe ich das noch nicht versucht, das wäre auch jetzt zu Beginn der Ausbildung noch nicht möglich. Aber sobald ich alle notwendigen Schritte gegen Ende meiner Ausbildung gelernt habe, dann möchte ich auch einmal gerne mein eigenes Bier brauen.  
Andrea: Hier in der Brauerei gibt es eine kleine Versuchsbrauerei für uns Azubis. So können wir selbst lernen wie man den Geschmack und die Optik des Bieres verändern kann und welche Auswirkungen verschiedene Verfahren und Veränderungen auf das Bier selbst haben.


Vielen Dank Euch beiden und alles Gute auf dem weiteren Ausbildungsweg. Nächstes Jahr werden wir sicherlich nochmals nachhören, wie es Euch geht. Ich freue mich schon darauf, eurer Ausbildungsbier verkosten zu dürfen. 

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01.01.2018, 07:14 Uhr John

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