Unterwegs in kulinarischer Mission

Bitburger Premium Pils - Der Bitburger Blog - Kochen mit Christian Henze

10 Fragen an Christian Henze
Sternekoch Christian Henze ist immer unterwegs in Sachen Genuss. Gutes Essen und Geschmack sind ihm sehr wichtig. Aber er ist auch ein Familienmensch und liebt sein Zuhause, das Allgäu. Als Sportler hat er fern der Heimat schon vor einigen Jahren das Bitburger 0,0% für sich entdeckt. So sind wir zusammen gekommen und Christian Henze hat für uns bereits mehrfach Rezepte kreiert, die Ihr in unserem Bitburger youtube Channel findet. Im Interview, das er uns im August in Bitburg gab, kam ein hochprofessioneller und zugleich authentischer und sympathischer Mensch zum Vorschein. 

Herr Henze, wann, wie und wo fängt gutes Essen an? Wie war das bei Ihnen?
Für mich hat gutes Essen in erster Linie mit Genuss zu tun. Wenn es schmeckt und mir gut tut, ist es gutes Essen. Das hat gar nichts mit Exklusivität zu tun. Ich bin wie alle anderen Menschen auch geprägt worden durch die elterliche Küche. Und die war einfach aber leidenschaftlich. Meine Mutter kochte phantastische Spaghetti mit Hackfleischsoße „einmal quer durch den Küchenschrank“ – der Geschmack ist mir noch heute in Erinnerung. 

Was empfehlen Sie jemandem, der nicht jeden Tag Zeit hat, selbst zu kochen?
Ich sage immer, ich bin "in kulinarischer Mission" unterwegs. Und das bedeutet bei mir: lieber wenige Zutaten in guter Qualität und eine einfache und rasche Zubereitung. Ich selbst stehe auch nicht gerne ewig lang am Herd. Qualität und Einfachheit sind mir wichtiger als Raffinesse und exotische Zutaten. Ein gutes Landbrot mit frischer Butter, kräftigen Tomaten und Schnittlauch aus dem Garten ist ein Hochgenuss.

Sie kochen seit fast 30 Jahren, wie sind Sie zum Kochen gekommen?
Schon als kleiner Junge habe ich meiner Mutter viel in der Küche geholfen, aber die Entscheidung Koch zu werden, fiel erst sehr spät, kurz vor dem Schulende. Und das eher im Ausschlussverfahren als aktiv. Eigentlich wollte ich "was mit Chemie" machen, doch das hat nicht geklappt. Aber beides hat viel gemeinsam: man lässt unterschiedliche Substanzen miteinander reagieren und bekommt ein neues Ergebnis. Schon nach zwei Wochen als Lehrjunge wusste ich: "Kochen ist mein Ding." 

Was kocht Ihre Familie, wenn sie Ihnen eine Freude machen will?
Wenn meine Tochter, die jetzt studiert, am Wochenende zu Hause ist, freuen wir uns alle auf ein gemeinsames und ausgedehntes Frühstück. Sie macht ein unglaublich leckeres Rührei mit Speck und süß-saurer Chili-Soße. Das Drumherum ist für mich wichtig: liebe Menschen, Zeit füreinander zu haben, da sollte das Kochen schnell gehen. 

Und das heißt bei Henzes zu Hause?
Das heißt, dass ich auch zu Hause oft und mit Leidenschaft koche, aber meist zusammen mit der Familie. Zum Beispiel selbstgebackene Pizza auf dem heißen Stein oder italienische Gerichte. Und wir sind absolute Grill-Fans, da kann man so vieles schnell und lecker zubereiten. Leider mussten wir gestern unseren brandneuen Grill aus dem Weiher hinter unserem Haus bergen. Der Sturm hat ihn einfach umgeblasen und ins Wasser geweht. 

Ihr Zuhause im Allgäu und Ihre Familie sind Ihnen sehr wichtig. Doch Sie sind viel unterwegs, pendeln und touren durch ganz Deutschland. Wie geht das zusammen?
Sie haben schon recht, ich bin viel unterwegs, meine "kulinarische Mission" frisst pro Jahr viele Kilometer. Aber ich bin "qualitativ oft zu Hause" – das heißt, wenn ich zu Hause bin, bin ich für alles zu haben: Für ein Vater-und-Sohn-mit-Freunden-Zeltlager im Garten oder auch für das Ausräumen der Spülmaschine. Das halte ich übrigens, genau wie Rasenmähen, für eine typische Männeraufgabe (schmunzelt): man verrichtet rasch eine einfache Arbeit und sieht danach unmittelbar ein Ergebnis. 

Nun sind Sie heute bei uns in einer Brauerei zu Gast: Haben Sie eine bleibende Erinnerung an Bier, die Sie uns erzählen möchten?
Ach was soll‘s: Ich erzähl‘s Ihnen einfach. Zum Beginn meiner Lehre in Hohenschwangau gab es ein Waldfest. Alle Mitarbeiter – und ich auch – gingen nach der Arbeit zum Fest. Ich hatte als junger Azubi noch keine Berührung mit Alkohol, trotzdem bestellte ich im Bierzelt, wie alle anderen, ein Bier. Ich war schon immer ein Genussmensch, aber es schmeckte mir an dem Abend dann doch ein wenig zu gut … 

Sie sind auch Sportler, wie man sieht. Was genau mögen Sie am Sport und was würden Sie gerne machen/erreichen?
Ich habe beruflich und privat immer Herausforderungen gesucht, auch im Sport. Die habe ich beim Marathon ebenso gefunden wie beim tough guy Hindernislauf in Wolverhampton in Großbritannien. Ich muss jedoch zugeben, dass ich im Sport keine wirklichen Glücksmomente finde, aber ich brauche den Wettbewerb und will mich fit halten. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – wie die Lateiner sagen. Woran ich gerne einmal teilnehmen würde: an den Crossfit Games in den USA. 

Wie schalten Sie ab? Wann können Sie gut entspannen?
Das ist ganz einfach: Zu Hause oder im Hotel, vor dem Fernseher und vor allen Dingen, einmal nicht reden.

Und zum Schluss: wie würden Sie nächstes Jahr gerne Ihren 50. Geburtstag feiern?
Da laufen die Planungen schon: es wird ein großes Fest bei uns zu Hause geben. Ich habe Freunde und Weggefährten eingeladen und möchte mit ihnen feiern und ihnen Danke sagen. 

0 Kommentare

Kommentieren und dokumentieren

Willkommen in der Welt von Bitburger

Als Deutschlands Fassbiermarke Nr. 1 tragen wir Verantwortung und setzen uns für einen gewissenhaften Umgang mit alkoholischen Getränken ein. Die Website Bitburger.de enthält Informationen über Alkohol. Deshalb bitten wir Sie, folgende Frage zu beantworten:

Sind Sie über 16 Jahre alt?
Diese Seite ist leider nicht für Sie zugänglich!