Mehr als nur Mountainbiken

Gastautoren

12.10.2020 · 5 Min. Lesezeit

Enduro – mehr als nur Mountainbiken

Flow, Segeln oder Pushen – wenn Cube Action Team Manager Claus Wachsmann über den Enduro Sport spricht, verstehen wohl die wenigsten, was er meint. Denn anders als in anderen Ländern ist die für Körper und Geist anspruchsvolle Sportart bei uns bisher wenig bekannt; nationale Wettkämpfe finden kaum auf deutschem Boden statt. Zu Unrecht, wie wir finden, denn der Enduro Sport entwickelt sich rasant weiter und hat auch für die Zuschauer viel zu bieten. Rasante Abfahrten, schnelle Etappenwechsel und schweißtreibende Uphill-Strecken – wer ein Enduro Bike fährt, muss körperliche Höchstleistungen erbringen. Wir haben Claus Wachsmann zum Interview getroffen und mit ihm über die Enduro-Szene, die Fahrer des Cube Action Teams und die Bedeutung von Bitburger 0,0% Alkoholfrei bei der Regeneration nach Wettkämpfen und Trainingseinheiten gesprochen.

 

Der Enduro Sport kombiniert Ausdauer und Technik

„Der Enduro Sport ist die Formel 1 des Mountainbikens“, lacht Claus Wachsmann. „Er kombiniert das Bergauffahren im Gelände mit technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten, die verschiedene Freeride-Elemente wie Sprünge oder Anlieger enthalten.“ Dabei müssen die Fahrer zwischen vier und sechs Etappen, sogenannte Stages, pro Tag befahren, die durch Überführungen miteinander verbunden sind. Während die ca. fünf- bis zehnminütigen Stages vorzugsweise bergab führen, müssen bei den Überführungen viele Höhenmeter bezwungen werden. So werden neben Fahrtechnik auch Kraft und Ausdauer bei den bis zu vierstündigen Rennen gefordert. Am Ende gewinnt der Fahrer, der zusammengerechnet die kürzeste Fahrzeit über alle Etappen hinweg aufweisen kann.

 

Das Cube Action Team

Der Enduro Sport liegt im Trend – und das nicht erst seit gestern. So besteht auch das Cube Action Team seit mittlerweile zehn Jahren und gilt als erstes Enduro Profi-Team, das unter der Flagge des Marktführers Cube Bikes fährt. Neben Teammanager Claus Wachsmann gehören auch zwei Mechaniker sowie drei Enduro Fahrer zur sportlichen Truppe: der schwedische Enduro Meister Zakarias Johansen, Gusti Wildhaber, der gerne am Massenstart „Megavalanche“ auf La Reunion teilnimmt, und Powerfrau Sofia Wiedenroth. Drei Athleten, die mental sowie körperlich top-fit sein müssen, um die teils 2.000 Höhenmeter pro Etappe in Bestzeit meistern zu können. Doch ganz ungefährlich geht es beim rasanten Sport nicht zu; schwere Stürze sind auf den anspruchsvollen Strecken nicht selten. Bei jedem Training heißt es daher: Protektoren anlegen, bevor es aufs Bike geht. Safety first!

 

Vom Trainingslager zum Wettkampf

Bis Zakarias, Gusti und Sofia jedoch rasante Abfahrten und steile Hänge bezwingen können, ist es ein weiter Weg. Alle vier Wochen treffen sich die Profi-Biker daher mit Teammanager Claus im Trainingslager, um Kondition, Kraft und Technik zu trainieren. „Vor einem Rennen fällt zudem rund eine Woche Vorbereitungszeit an – von der Anreise übers Training auf der Strecke bis hin zum Wettkampftag“, erzählt uns der Cube Action Teammanager. Immer mit dabei: die teameigene mobile Werkstatt, in der die Enduro Bikes der Fahrer regelmäßig repariert und optimiert werden. Kürzlich war das Team zu Gast bei uns in der "Teufelsschlucht" mitten in Eifel - das Video davon findet ihr hier.

 

Nach der Anstrengung folgt die Regeneration

Wer pro Stage bis zu 1.500 Tiefenmeter bezwingt, muss nicht nur fit sein, sondern nach Training und Wettkampf seinem Körper Zeit zur Regeneration geben. „Dabei hilft uns Bitburger 0,0% Alkoholfrei ideal, denn es unterstützt den Körper dank seiner isotonischen Werte nicht nur bei der Regeneration, sondern schmeckt auch einfach gut“, berichtet Claus Wachsmann. „Auch im Trainingslager und bei Wettkämpfen haben wir in unserem Servicefahrzeug immer einen Kühlschrank mit Bitburger 0,0% Produkten dabei. Selbst Fahrer aus anderen Teams schauen gerne bei uns vorbei und fragen nach einem kühlen Bit“, lacht Teammanager Wachsmann. Beste Voraussetzungen also, um sich auf den anspruchsvollen Etappen mit der internationalen Konkurrenz zu messen.

 

Enduro Wettkämpfe in der ganzen Welt – nicht so 2020

Der Enduro Sport führt das Cube Action Team in die ganze Welt: „Von Neuseeland und Australien über Chile, Kolumbien und Argentinien bis in die USA und nach Kanada sind unsere drei Profi-Biker mit ihren Rädern unterwegs“, berichtet Claus Wachsmann. „Auch in Europa finden sich immer mehr Enduro Strecken und Wettkämpfe, die vom Team erfolgreich bestritten werden“. So nehmen die drei Biker beispielsweise auch als Team oder Einzelteilnehmer an den BIKE Festivals in Riva del Garda und Willingen teil.

Das unumstrittene Highlight der Saison: die Enduro World Series, die jedes Jahr rund um den Globus stattfindet und Enduro Fahrer von überall her anzieht. Doch wie überall hat das Corona-Virus auch im Enduro-Sport die Wettkampf-Planung kräftig durcheinander gerüttelt – statt sich international mit anderen Sportlern zu messen, hieß es für die Athleten des Cube Aktion Teams zu Beginn des Jahres: zuhause fit bleiben.

Wie das auch in Zeiten eines weltweiten Virus geht, bewies unter anderem Sofia Wiedenroth, die unsere Follower regelmäßig mit anstrengenden Home-Workouts versorgte. Seit kurzem dürfen die Enduro-Athleten jedoch wieder gegen die internationale Weltspitze antreten und unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte an Rennen teilnehmen. Ein erster Schritt in Richtung Normalität.

Wir wünschen dem Cube Action Team für die aktuell anstehenden Wettkämpfe viel Erfolg und freuen uns, die Enduro Fahrer mit unseren Bitburger 0,0% Alkoholfrei Produkten auf Wettkämpfe in der ganzen Welt zu begleiten.

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