200 Jahre Bitburger

200 Geschichten 

Von der einstigen Landbrauerei zu einer der bedeutendsten Privatbrauereien Deutschlands - Kommen Sie mit auf eine außergewöhnliche Zeitreise und erfahren Sie mehr über die Meilensteine aus 200 Jahren Brauereigeschichte. Ob wichtige Persönlichkeiten, Ereignisse, Entwicklungen oder Entscheidungen: Unsere Online-Chronik, die wöchentlich um neue Beiträge ergänzt wird, gewährt Ihnen einen ganz persönlichen Einblick in unser Familienunternehmen – und hält bis zum Ende des Jubiläumsjahrs 200 Geschichten für Sie bereit.

Ein einzigartiges Geschmackserlebnis als Hommage an die Gründung der Bitburger Privatbrauerei Th. Simon vor genau 200 Jahren: unser Bitburger 1817 Jubiläumsbier. Erfahren Sie mehr über unseren unfiltrierten und naturbelassenen Jubilar.

Unsere Jubiläumsveranstaltungen

Ab 20. März:

Bitburger 1817 Jubiläumsbier erhältlich in Handel und Gastronomie
12. Mai 2017

12. Mai – 17. September:

„Bier in Werbung und Kunst“, Ausstellung in der Galerie im Haus Beda, Bitburg
10. Juni 2017

10. Juni:

479. IBV-Tauschtreffen für Sammler von Brauereiartikeln in der Bitburger Stadthalle
09. Juli 2017

9. Juli:

Jubiläums-Frühschoppen im Rahmen des Europäischen Folklore-Festivals mit Freibier aus dem Bitburger Bierbrunnen
17. September 2017

17. September:

Großes Jubiläumsfest für die ganze Region auf dem Brauereigelände in Bitburg-Süd
21. Oktober 2017

21. Oktober:

Der Bitburger Brauerei-Chor lädt ein: Konzertabend mit Brauerei-Chören aus ganz Deutschland in der Bitburger Stadthalle

29.03.1936 Anmeldung als Markenzeichen für „Bitte noch ein Bit“

Die Entwicklung des bekannten Werbeslogans „Bitte ein Bit“ nahm bereits Mitte der 1930er Jahre ihren Anfang. Am 29. März 1936 wurde der Spruch „Bitte noch ein Bit“ als Markenzeichen angemeldet und erstmals in einer Anzeigenserie eingesetzt.

1924 Josef und Bertrand werden alleinige Inhaber

Nach Theobalds Tod 1924 wurden Josef und Bertrand Simon alleinige Inhaber der Firma.

1907 Söhne Theobalds werden Teilhaber

Theobalds Söhne Josef und Bertrand Simon wurden 1907 zu Teilhabern der Brauerei.

1891 Jahresausstoß steigt auf 10.000 Hektoliter

Der Jahresausstoß der Brauerei stieg auf 10.000 Hektoliter.

1911 Erstes Kino der Stadt

1911 finanzierte die Brauerei das erste Kino der Stadt im Saalbau Simonbräu. Denn zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Wunsch groß geworden, die fortschreitende Kinotechnik mit eigenen Augen zu sehen.

1890 Noch mehr Kundennähe

1890 gründete Theobald Simon die erste brauereieigene Niederlassung. Hier wurde nicht nur das Fassbier an die Kunden verkauft, sondern auch das Flaschenbier abgefüllt und vertrieben.

1876 Theobald Simon errichtet moderne Brauerei

Ludwig Bertrands Sohn Theobald entwickelte erste Ideen zum Ausbau der Brauerei und führte das Familienunternehmen ab 1876 als Alleininhaber. Er modernisierte den Betrieb und investierte gezielt in neue Technologien. So errichtete Theobald Simon 1879 eine „Kunstkellerei“ und weitete das Versandgeschäft mit dem Ziel aus, sein Bier über die Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen. Anfang 1879 heiratete er Amalie Servatius, die vier Kinder zur Welt brachte.

1887 Kauf der ersten Bierfilteranlage

1887 kaufte Theobald Simon die erste Bierfilteranlage und erweiterte 1888 erneut die Lagerkapazität.

1842 Ludwig Bertrand Simon übernimmt

Nach dem Tod von Johann Peter Wallenborn im Jahr 1839 übernahm zunächst seine Witwe Anna Katharina die Hausbrauerei, ehe die gemeinsame Tochter Elisabeth im Jahr 1842 Ludwig Bertrand Simon heiratete, der die Brauerei von nun an führte. Ludwig Bertrand Simon kümmerte sich um die Geschäfte und gründete im Stammhaus den Brauerei-Ausschank „Zum Simonbräu“ – bis heute eine der ersten Adressen in Bitburg.

18.03.1890 Erster Sud aus der neuen Dampfbrauerei

Anfang 1890 stellte Theobald Simon seine neue Dampfbrauerei fertig. Im Maschinenhaus wurde eine 30 PS-Dampfmaschine installiert, mit der alle Maschinen und Pumpen angetrieben wurden. Am 18. März konnte hier der erste Sud gebraut werden.

1839 Anna Katharina Wallenborn übernimmt die Brauerei

Nach dem Tod Wallenborns 1839 übernahm seine Witwe Anna Katharina die Hausbrauerei.

1887 Erstes Münchener Bock

1887 wurden zwei Sude Münchener Bock gebraut.

1883/84 Eiskatastrophe durch milden Winter

Problematisch wurde es im Winter 1883/84. Damals konnte aufgrund der sehr milden Temperaturen zunächst nur wenig, später gar kein Eis mehr eingefahren werden. Die Eisbeschaffung wurde für Bitburger zur Überlebensfrage. Ersatz musste teuer zugekauft und mit der Bahn nach Bitburg gebracht werden. Für 1.444 Mark wurde der Eiskeller gefüllt – eine hohe Investition, die sich aber lohnen sollte: Theobald Simon war der einzige Brauer im Regierungsbezirk Trier, der auch im Sommer über ausreichend Eis verfügte und damit sein Bier in gewohnt bester Qualität verkaufen konnte. Dem ohnehin sehr guten Ruf der Brauerei war dies sehr förderlich.

1883 Erste Zeitungsanzeige bewirbt Bitburger Bier

Dass ein hochwertiges Produkt eine professionelle Vermarktung benötigt, hatte Theobald Simon bereits im 19. Jahrhundert erkannt und gezielte Werbemaßnahmen eingeleitet. So erschien bereits 1883 die erste Zeitungsanzeige, die Bitburger Doppelbier bewarb. Das war der Beginn einer Markenführung, die von jeder Familiengeneration erfolgreich weiterentwickelt wurde.

1883 Silber für Bitburger Bier

Bei einer Ausstellung des landwirtschaftlichen Vereins in Bonn gewann Theobald Simon die höchste Auszeichnung für Bier, die silberne Medaille.

1880 Flaschenbier eröffnet neue Vertriebswege

1880 wurde das Bitburger Bier erstmals in Flaschen abgefüllt: Die mit einem Korken verschlossenen Flaschen eröffneten der Brauerei neue Vertriebswege. Für 15 Pfennig die Flasche Bayerisch Lager und 20 Pfennig die Flasche Wiener Lager konnte nun jeder sein Bier in die eigenen vier Wände mitnehmen. Im Vergleich zum Fassbier-Vertrieb, den Bitburger selbst übernahm, wurden Abfüllung und Distribution des Flaschenbieres an externe Partner abgegeben. So entstanden im Umland zahlreiche selbstständige Vertretungen – die späteren Bierverleger und heutigen Getränkefachgroßhändler.

1877 Jahresausstoß übersteigt 1.000 Hektoliter

1877 betrug der Jahresausstoß der Brauerei erstmals mehr als 1.000 Hektoliter. 14 Jahre später – im Jahr 1891 – hatte sich der Ausstoß bereits verzehnfacht

1879 Neu, innovativ und eisgekühlt – Bau der Kunstkellerei

Nur drei Jahre nachdem Theobald Simon die Leitung der Brauerei übernahm, ließ er 1879 eine innovative, mit Natureis gekühlte „Kunstkellerei“ errichten. Denn er hatte sich dazu entschieden, untergäriges Bier zu brauen. Diese Brauart machte jedoch eine ganzjährige Kühlung notwendig. Um für die Kunstkellerei fortlaufend das so wichtige Eis liefern zu können, mussten die Brauer im Winter so viel „Natureis“ wie möglich „ernten“. brauen. Diese Brauart machte jedoch eine ganzjährige Kühlung notwendig. Um für die Kunstkellerei fortlaufend das so wichtige Eis liefern zu können, mussten die Brauer im Winter so viel „Natureis“ wie möglich „ernten“.

01.03.1976 Letzte Fahrt des Pferdefuhrwerks

Am 1. März 1976 unternahm das letzte verbliebene Pferdefuhrwerk seine letzte Fahrt und die beiden Pferde Pierre und Max gingen in den wohlverdienten Ruhestand.

25.02.1931 Bitburger und die Bavaria-Brauerei

1905 heiratete Bertrand Simon die Tochter des Besitzers der Bavaria-Brauerei, Anna Clara Zangerle. Nach dem Tod ihres Bruders bildeten seine Erben und Bitburger 1931 eine Interessengemeinschaft, Bitburger übernahm Braustätte und Kundschaft. Nachdem die Bavaria-Brauerei Weihnachten 1944 vollständig zerstört wurde, erwarb Bitburger die Grundstücke und errichtete dort unter anderem die Gaststätte „Zangerles Eck“.

Ende Februar 1923 Inflation und Simonrubel

Rückzahlungen von Kriegsanleihen, Reparationszahlungen an die Siegermächte sowie die Besetzung des wirtschaftlich bedeutenden Ruhrgebiets stürzten Deutschland in eine schwere Wirtschaftskrise. Da vom unbesetzten Gebiet Deutschlands kein Geld mehr in die besetzten Gebiete geliefert wurde, gaben manche Kreise eigenes „Notgeld“ aus – so auch der Kreis Bitburg. Das hier ausgegebene Notgeld trug die Unterschrift von Josef Simon, der die Vertretung für den abgesetzten Landrat übernommen hatte, und wurde „Simonrubel“ genannt.

16.02.1914 Erster Lastwagen für den Biertransport

Am 16. Februar 1914 kaufte die Bitburger Brauerei ihren ersten Lastwagen für den Biertransport. Der Vier-Tonnen Saurer legte mit 30 PS und Vollgummibereifung den Grundstein für den motorisierten Fuhrpark, der nach und nach weiter ausgebaut wurde. Lieferungen an die Niederlassung Trier oder die Vertretungen in Blankenheim und Saarbrücken erfolgten nun mit brauereieigenen Lastwagen, größere Distanzen wurden per Schiene zurückgelegt.

1918 Anschaffung einer Limonadenanlage

1918 war der Mangel an benötigten Rohstoffen so groß, dass nur noch Ersatzbier hergestellt werden konnte. Erschwerend kamen kriegsbedingte Kupferabgaben hinzu. Da die Bierherstellung mittlerweile unmöglich geworden war, nahm die Brauerei kurz vor Kriegsende eine Anlage zur Limonaden-Herstellung in Betrieb. Von der Brause-Limonade mit Zitronen- und Himbeer-Geschmack konnten bereits im ersten Jahr 206.000 Flaschen verkauft werden.

1890 Erste Produktion Helles und Dunkles Simonbräu

1890 produzierte die Brauerei im neuen Sudhaus erstmals die Sorten Helles und Dunkles Simonbräu.

08.02.1909 „Original-Simonbräu-Deutsch-Pilsener“

Am 8. Februar 1909 stellte Bitburger den ersten Sud „Original-Simonbräu-Deutsch-Pilsener“ her. Im Rahmen einer von der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) durchgeführten Vergleichsanalyse von „Original-Simonbräu-Deutsch-Pilsener“ und „Original-Pilsener“ aus Böhmen konnte das Pilsener aus der Eifel auf ganzer Linie überzeugen. So stimmten die beiden Biere nicht nur fast vollständig überein – in puncto Haltbarkeit lag das Pilsener aus Bitburg sogar vorne. Anlässlich der Neueinführung startete Theobald Simon die erste groß angelegte Werbekampagne der Brauerei - und legte somit den Grundstein für einen einheitlichen Markenauftritt.

1913 Pilsener Urteil

Die in Pilsen ansässigen Brauereien sahen sich veranlasst, gerichtlich dagegen vorzugehen, dass ein ortsfremdes Unternehmen wie Bitburger sein Bier unter der Bezeichnung „Pilsener“ vertrieb. 1911 gab das Landgericht Trier den Klägern in erster Instanz Recht, und auch das königliche Oberlandesgericht Köln bestätigte das Urteil im Jahr darauf. 1913 hob das Reichsgericht in Leipzig den Beschluss aber auf: Die Bitburger Brauerei durfte ihr Produkt weiterhin „Simonbräu-Deutsch-Pilsener“ nennen. Damit endete nicht nur ein zweijähriger Rechtsstreit: Bitburger bereitete den Weg, dass aus der Herkunftsbezeichnung die Sortenbezeichnung "Pilsener" wurde.

02.02.1978 Inbetriebnahme der zweiten Abfüllstraße in Süd

Nachdem im Jahr 1974 die Flaschenbierabfüllung in der neuen Braustätte in Bitburg-Süd erstmals ihren Betrieb aufnahm, lief am 2. Februar 1978 bereits die zweite Abfüllstraße an. In Bitburg-Nord wurde von nun an nur noch Fassbier abgefüllt.

1876 Versand mit Pferdefuhrwerken startet

Damit die Kunden ihr Bier nicht mehr mit Pferd und Wagen in der Brauerei abholen mussten, startete Theobald Simon 1876 sein Versandgeschäft und ließ das Fassbier mit eigenen Pferdefuhrwerken bei den Gasthäusern der Umgebung anliefern.

20. Januar 1979 Dr. Hanns Simon wird Ehrenbürger der Stadt Bitburg

Dr. Hanns Simon (1908-1989) widmete sich mit besonderer Hingabe der kulturellen Förderung in seiner Heimatstadt. Er war 1948 Mitbegründer der Kulturgemeinschaft Bitburg und gründete 1968 eine kulturelle Stiftung - die Dr.-Hanns-Simon-Stiftung. Das 1976 durch die Stiftung errichtete Haus Beda bildet seither den kulturellen Mittelpunkt in Bitburg und der Südeifel. Am 20. Januar 1979 wurden Dr. Hanns Simon die Ehrenbürgerrechte der Stadt Bitburg verliehen.

15. Januar 1968 Richtfest des Tanksilo-Hochhauses

In den Jahren 1966 bis 1969 errichtete die Brauerei zur Lagerung des Bieres ein elfstöckiges Tanksilo für 124 liegende Metalltanks à 760 Hektoliter. Am 15. Januar 1968 konnte Richtfest gefeiert werden. 1969 wurden schließlich der zweite und dritte Block des Tanksilo-Hochhauses fertiggestellt. Das Gebäude hatte damit von der Kellersohle bis zur Aussichtsplattform eine Höhe von 64,4 Metern.

15. Januar 1883 Erster Sud nach Pilsener Art

Während Johann Peter Wallenborn 1817 noch obergäriges Bier braute, entschied sich sein Enkel Theobald Simon 1879, zum untergärigen Brauverfahren zu wechseln, um so neue attraktive Biersorten anbieten zu können. Am 15. Januar 1883 braute Theobald den ersten Sud nach Pilsener Art.

1871 Das Bier geht auf die Schiene

Neue Verkehrswege bedeuten wirtschaftliche Entwicklung und Fortschritt. Daher war die Eröffnung der Eisenbahnstrecke zwischen Trier und Köln im Jahr 1871 für die Brauerei von großer Wichtigkeit. Per Schiene reiste das Bier aus Bitburg fortan ins Rheinland. Doch die rund sechs Kilometer bis zum Bahnhof Erdorf mussten auch weiterhin mit Pferdefuhrwerken zurückgelegt werden. Erst 1910 wurde die lang ersehnte Bahnstrecke Erdorf-Bitburg eröffnet.

1842 Ludwig Bertrand Simon übernimmt

Nach dem Tod von Johann Peter Wallenborn im Jahr 1839 übernahm zunächst seine Witwe Anna Katharina die Hausbrauerei, ehe die gemeinsame Tochter Elisabeth im Jahr 1842 Ludwig Bertrand Simon heiratete, der die Brauerei von nun an führte. Ludwig Bertrand Simon kümmerte sich um die Geschäfte und gründete im Stammhaus den Brauerei-Ausschank „Zum Simonbräu“ – bis heute eine der ersten Adressen in Bitburg.

01. Januar 2007 Starke Marken im Verbund

Seit Anfang 2007 agieren die fünf Traditionsmarken Bitburger, König Pilsener, Köstritzer, Wernesgrüner und Licher vereint unter dem Dach der Bitburger Braugruppe GmbH. Gemeinsam stehen die Marken für hunderte Jahre Brauhandwerk, Qualität, Tradition und Wissen. Stets orientiert an den Wünschen der Verbraucher, hat sich die Braugruppe als Verbund starker Marken zu einer der führenden Getränkegruppen Deutschlands entwickelt und setzt erfolgreich fort, was Johann Peter Wallenborn 1817 begann.

1817 Einzigartiger Geschmack seit 200 Jahren

200 Jahre einzigartiger Geschmack – 200 Jahre besondere Ereignisse und Entwicklungen. Was 1817 mit der von Johann Peter Wallenborn errichteten Landbrauerei begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der bedeutendsten Privatbrauereien in Deutschland entwickelt – der Bitburger Brauerei.

Dabei sind es drei Dinge, die den Erfolg unseres Familienunternehmens seit jeher maßgeblich prägen: die kompromisslose Verpflichtung zu höchster Qualität, der Mut zu stetigem Wandel und eine ausgeprägte Innovationskraft. Kommen Sie mit auf eine außergewöhnliche Zeitreise und erfahren Sie mehr aus 200 Jahren Brauereigeschichte.

Willkommen in der Welt von Bitburger

Als Deutschlands Fassbiermarke Nr. 1 tragen wir Verantwortung und setzen uns für einen gewissenhaften Umgang mit alkoholischen Getränken ein. Die Website Bitburger.de enthält Informationen über Alkohol. Deshalb bitten wir Sie, folgende Frage zu beantworten:

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