7 spannende Fakten über Sierra Nevada 

„Craftbeer-Pionier“, „siebtgrößte Brauerei der USA“, „Kalifornien“ – es steckt jedoch noch so viel mehr hinter der Sierra Nevada Brewery, deren zwei Braustätten sich in Chico (Kalifornien) und in Mills River (North Carolina) befinden. Grund genug, die amerikanische Brauerei einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – mit 7 spannenden Fakten rund um Historie, Qualität und Nachhaltigkeit.

#1 Es begann mit einer Leidenschaft – vom Hobby-Brauer zum Bier-Revolutionär
Alles beginnt mit der Idee des Visionärs Ken Grossman, ein Bier zu brauen, das genau seinen Geschmack trifft. Aus dieser Vision ist eine der innovativsten Brauereien der USA entstanden, die jährlich neue kreative Bierspezialitäten auf den Markt bringt. Doch trotz des heutigen Erfolges fängt alles ganz bescheiden an. Grossman erlernt die Grundlagen des Brauens vom Vater eines Freundes – und findet prompt Gefallen an dem traditionellen Handwerk. Um seine Leidenschaft auch beruflich ausüben zu können, eröffnet er 1976 in Downtown Chico, Kalifornien, einen Shop für Braubedarf, den Home Brew Shop. Drei Jahre lang tauscht er sich mit anderen Brauern aus, lernt mehr über die Brauzutaten und begibt sich auf die Suche nach den besten Hopfensorten. Die Grundlage für den heutigen Erfolg – denn bereits 1980 wagt Grossman den entscheidenden Schritt und gründet die Sierra Nevada Brewery. Doch die Anzahl der Bierproduzenten ist in den frühen 80ern im südlichen Kalifornien verschwindend gering, entsprechend klein auch der Markt für Braukessel und Equipment. Not macht erfinderisch – Grossman bastelt sich aus verschiedenen Geräten für die Milchproduktion seine erste Ausstattung selbst zusammen. Ein echter Pionier!

#2 Ein Stück Deutschland in den USA
Im Jahr 1984 wächst die noch junge Brauerei unter Leitung von Ken Grossman immer weiter und kann die hohe Nachfrage mit dem derzeitigen Equipment nicht bewältigen. Ein neuer Sudkessel muss her. Und wo sucht man am besten nach hochwertigem Brau-Equipment? Richtig, natürlich in Deutschland! Wie es der Zufall will, wird Grossman fündig, reist spontan mit seinem High School Freund Dave Sheetz nach Deutschland und hilft beim Abbau des bronzefarbenen, handgefertigten Kessels. Auch wenn die deutschen Arbeiter nicht daran glauben, dass der Amerikaner den in viele Einzelteile zerlegten Sudkessel jemals wieder zusammengesetzt bekommt, beweist der handwerklich versierte Grossman ihnen das Gegenteil und montiert den Kessel in seiner Brauerei in Chico / Südkalifornien.

#3 Gib Gutes hinein und du bekommst Gutes heraus
Nur aus guten Rohstoffen kann Gutes entstehen – auch bei Sierra Nevada eine gelebte Philosophie. Denn bereits in den Anfängen, als Ken Grossman noch seinen Home Brew Shop betreibt, legt der Pionier größten Wert auf qualitativ hochwertigen Hopfen und reist für seine Kunden durchs halbe Land, um diesen bei den besten Hopfen-Bauern einzukaufen. Auch heute noch erfolgt die Auswahl der Brauzutaten nach strengen Vorgaben, so verarbeitet die Brauerei ausschließlich ausgewählten Hopfen für einen ganz besonderen Hopfengeschmack – einzigartig, pur und ungetrübt. Auch das verwendete Brauwasser entspricht den hohen Qualitätsstandards und durchläuft über tausende von Jahren verschiedene Gesteinsschichten, die wie ein natürliches Filtersystem wirken. Übrigens: In den 90ern verwendet Sierra Nevada das erste Mal frischen Hopfen für ihr Holidaybrew – und löst damals einen wahren Hype unter Craftbeer-Freunden aus. Vom Feld in den Sudkessel – ein Trend, der bis heute anhält. Denn inzwischen gehören diese Wet-Hop-Biere zum festen Sortiment der Brauerei und begeistern Hopfen-Freunde auf der ganzen Welt.

#4 Tradition trifft Innovation – wenn aus kleinen Ideen Großes entsteht
Wenn das traditionelle Brauhandwerk auf innovative Ideen trifft, entstehen Kreationen, die jedem Bier-Kenner schmecken. Mit großen Schritten in Richtung Zukunft, doch nie die Tradition aus den Augen verlierend, setzt Sierra Nevada stets neue Maßstäbe. Ob Bottle Conditioning, Open Fermentation, Dry-Hop-Verfahren oder Whole-Cone-Hopfen – als Familienunternehmen mit bewegter Geschichte ist aus der One-Man-Show heute eine der bekanntesten und weltweit anerkanntesten amerikanischen Craftbeer-Brauereien geworden, die nie aufgehört hat, ihrer Leidenschaft zu folgen – der Leidenschaft fürs Brauen.

#5 Alles andere als Standard – Sierra Nevada steht für den besonderen Geschmack
Ein Bier mit dem süßen Geschmack klebrigen Ahornsirups, das an die schneebedeckten Weiten Kanadas erinnert. Ein Sessionbrew, das mit Aromen von dunkel geröstetem Kaffee die Geschmacksknospen auf der Zunge tanzen lässt. Einfach ausgefallen, einfach besonders. Das traditionsreiche Unternehmen ruht sich nicht auf seinen Erfolgen aus, sondern ergänzt seine beliebten Klassiker immer wieder um neue Kreationen. Moderne Hopfensorten, die mit ihrer tropischen Süße an Mango und Papaya erinnern oder im Tequila-Fass gereiftes Bier mit Nuancen von Limette und Agave – Bierbrauen neu gedacht. Dass selbst auf den ersten Blick seltsam erscheinende Kombinationen ein harmonisches Ganzes ergeben können, beweist Sierra Nevada unter anderem 2011 mit einer ihrer berühmt-berüchtigten Limited Editions: Pink und aus Jelly Belly Beans gemacht, ist das Saison De Haricot der eindeutige Beweis, dass selbst aus ausgefallenen Zutaten ein großartiger Geschmack entstehen kann.

#6 Sierra Nevada – eine Inspiration für viele junge Brau-Talente
Innovative Techniken, sorgsam ausgewählte Rohstoffe und eine nachhaltige Arbeitsweise – Sierra Nevada arbeitet in jeder nur denkbaren Hinsicht am Puls der Zeit und entwickelt sich Tag für Tag weiter. Stillstand kommt für die leidenschaftlichen Bier-Enthusiasten nicht in Frage. So ist es nicht verwunderlich, dass das Unternehmen Inspiration für viele junge Brau-Talente ist. Ob Verwendung von frischem Hopfen oder die Entwicklung eines modernen Dry-Hopping-Mechanismus, dem Hop Torpedo – Sierra Nevada war und ist bis heute Teil der amerikanischen Craftbeer-Revolution. Und das zu Recht, schließlich befindet sich mitten im beschaulichen Mills River eine Pilot-Brauerei, in der sich schlaue Köpfe nicht nur neue Geschmackskombinationen ausdenken, sondern ihre Ideen gleich in die Tat umsetzen können. Echte Fans bezeichnen die Brauerei übrigens liebevoll auch als „Malt Disney“ – eine echte Wertschätzung!

#7 Bierbrauen mit der Kraft der Sonne
Langfristig erfolgreich ist nur, wer einen nachhaltigen Umgang mit der Natur pflegt. So kreativ Sierra Nevada mit ihren Bierspezialitäten ist, so innovativ ist auch ihr Umgang mit den Ressourcen unserer Erde. Bereits 2004 lässt Ken Grossman 250-Kilowatt-Wasserstoffbrennzellen auf dem Firmengelände installieren, 2007 folgen die ersten Solar-Panels auf den Dächern. Da die Sonne in Kalifornien bekanntlich recht häufig scheint, kann sich Grossman heute Eigentümer eines der größten Solarfelder des Staates nennen. Mehr als 10.000 Panels stellen mehr als 1,5 Megawatt Elektrizität zur Verfügung. Der zweite Standort des Unternehmens in North Carolina erhielt 2016 sogar den „Leadership in Energy and Environment Design Platinum Status“ für seine ressourcenschonende Arbeitsweise. Heute speichern modernste Tesla-Batteriezellen die produzierte Energie, um diese für die Produktion der ausgefallenen Biere zu verwenden. Sustainability at its best!

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